Der Religionsunterricht am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium will in ökumenischem Geiste den Glaubensdialog mit den jungen Menschen führen, ihren Alltag mit Aspekten des christlichen Glaubens verbinden und deuten helfen, sowie Orientierung geben in zunehmend schwierigen Lebenssituationen.
 
Religiöse Kompetenz ist mehr als reines Sachwissen, mehr als Bibelkunde, Kirchengeschichte oder Kenntnisse von anderen Religionen und Weltanschauungen; sie ist auch mehr als eine Einführung in die religiöse Prägung unserer abendländischen Kultur.
 
Sie will zunächst einmal Werteerziehung sein. Religionsunterricht, wie ihn die Lehrer an unserer Schule verstehen, möchte künftige Erwachsene zu einem verantworteten Leben in Schlüsselstellungen einer globalisierten Gesellschaft befähigen, eine Herausforderung, die immer mehr reflektierte ethische Kompetenz verlangt. Dabei besinnt sich der Unterricht ganz bewusst auf das Handeln Jesu und sieht sich von seinem Geiste getragen.
 
Gerade deshalb soll Religionsunterricht natürlich auch Freude an spielerischen und kreativen Elementen fördern, er verlangt aber die Haltung eines kritischen und an tiefergehenden Fragen interessierten Gymnasiasten; Religion wird in allen Jahrgangsstufen zweistündig unterrichtet und ist auch in allen Jahrgangsstufen versetzungsrelevant