Die Gestalt ist näherungsweise eine abgeplattete Kugel ( Ellipsoid , mittlerer Radius = 6368 km).
Über das Erdinnere kann man etwas aus dem Verhalten von Erdbebenwellen erfahren.
Die Erde hat einen schalenförmigen Aufbau.

Der Erdkern besteht aus Metall (Eisen, Nickel). Der innere Erdkern verhält sich wie ein fester Körper, der äußere Erdkern wie eine Flüssigkeit.
In der Übergangszone zum Erdmantel entstehen durch Bewegungen starke elektrische Ströme, die für das Magnetfeld der Erde verantwortlich sind. Beim Übergang vom Erdkern zum Erdmantel halbiert sich die Dichte sehr abrupt.
Der Erdmantel enthält etwa 2/3 der Masse der Erde. Er besteht aus heißem festem Gestein , und zwar vorwiegend Silikate (Siliziumverbindungen) von Magnesium und Eisen. In einer dünnen Schicht in etwa 100 bis 250 km Tiefe ist wahrscheinlich Gestein in flüssiger und in fester Form nebeneinander vorhanden. Langsame Bewegungen im Erdmantel werden an der Erdoberfläche als Erdbeben oder als Vulkanismus wahrgenommen.
Die Erdkruste unterscheidet sich vom Mantel durch ihre wesentlich geringere Temperatur und durch ihre Zusammensetzung. Sie besteht vor allem aus Silikaten von Aluminium, Kalzium Magnesium und Eisen. Unter den Meeren ist sie nur etwa 5 bis 10 km dick, unter den Kontinenten etwa 30 km.
Die Erde besitzt als einziger der inneren Planeten ein stärkeres Magnetfeld, dieses schützt uns vor den geladenen Teilchen des Sonnenwindes.
Das Alter der Materialien (ab dem Zeitpunkt des Erstarrens) aus denen die Erdrinde aufgebaut ist, wird mit Hilfe des radioaktiven Zerfalls zu rund 4,5 Milliarden Jahren, ermittelt.
Das Leben auf der Erde entstand vor etwa 2-3 Milliarden Jahren.

Die Atmosphäre ist für das Leben auf unserem Planeten unerlässlich. Sie besteht aus etwa 77% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 1% Wasserdampf, 0,93% Argon und 0,03% Kohlendioxid und enthält Spuren von Neon, Helium, Krypton, Xenon, Wasserstoff, Ozon, Schwefeldioxid, Ammoniak und Kohlenmonoxid.
Man unterteilt die Atmosphäre in verschiedene Schichten. Die unterste wird Troposphäre genannt. Sie erstreckt sich über 10 bis 15 km und ist der Bereich, in dem das Wetter seinen Ursprung hat. Mit zunehmender Höhe sinkt auch die Temperatur. Es werden Werte zwischen -40 °C und -50 °C erreicht.
Über der Troposphäre befindet sich die Stratosphäre in einer Höhe von ca. 50 km. Hier bildet sich aus dem Sauerstoff der Luft mit Hilfe des UV-Lichtes Ozon, welches einen Großteil der ultravioletten Strahlung aufnimmt und somit für den Schutz des Lebens unerlässlich ist. Die Sonne erwärmt die Ozonschicht, wodurch im oberen Teil der Stratosphäre Temperaturen um die 15 °C herrschen.
Bis zu einer Höhe von ca. 500 km erstreckt sich die 3. Schicht der Atmosphäre, die Ionosphäre. Sie reflektiert die Radiowellen, die von der Erde ausgesandt wurden und ermöglicht so den Weltempfang.
Man unterteilt die Ionosphäre in Mesosphäre (60 bis 85 km) und Thermosphäre (bis 200 km), wobei die Mesosphäre sich mit zunehmender Höhe abkühlt und Temperatuten von bis zu -90 °C erreicht.
Über der Ionosphäre findet man die Exosphäre, die nur noch wenige Moleküle enthält und in den leeren Raum übergeht.

weiter zu Mars