Über uns

Die Theaterarbeit am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium darf auf eine lange Tradition von inzwischen über 34 Jahren zurückblicken. Schon in der Unterstufe engagieren sich Schüler für das Theater. Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es die erste Theaterklasse in Oberfranken in der Jahrgangsstufe 5 und inzwischen 6. Lange Jahre gab es Intensivierungsunterricht „Theater“, bei dem auch fächerübergreifende Methoden wie das „Szenische Lernen“ erprobt wurden. Jedes Jahr zeigt sich der Kurs „Theater“ (Q 11 und Q 12), oft auch in Zusammenarbeit mit einem P-Seminar Theater mit mindestens einer Präsentation jährlich. 20 - 30 Schülerinnen und Schüler aus Q 11 und Q 12, verstärkt durch interessierte Schüler aus den 9. und 10. Klassen, erarbeiten als Theatergruppe „Eigen-Sinn“ im Laufe eines Schuljahres nach intensiver Körper- und Grundlagenarbeit gemeinsam ein Theaterstück, sei es eine Eigenproduktion oder ein Spiel nach literarischer Vorlage (Aufführung 2012/2013: Who the fuck is Alice Oder von der Kunst, in ein Loch zu fallen). 

Theater in der Schule als Teil des schulischen und sozialen Lernens trägt nicht nur zur inneren Schulentwicklung bei, sondern stellt darüber hinaus auch die theaterästhetische Erfahrung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt. Neben der Ausbildung von Ich-Kompetenzen (Selbstbewusstsein, Identifikation, Engagement) sowie Sozialkompetenzen werden unter anderem auch ästhetische Kompetenzen (Präsentation, Stilisierung, Umgang mit Leiblichkeit) entwickelt; sämtliche dieser Schlüsselqualifikationen bereiten die Schüler in vielfältiger Form auf ihr späteres Berufsleben vor. 

Zweimal war die Theatergruppe bereits auf den Bayerischen Theatertagen vertreten, auch beteiligt sie sich seit vielen Jahren an der Kulmbacher Kulturwoche sowie an der Ausgestaltung verschiedenster kultureller oder schulinterner Festivitäten.

Bianka Zeitler, Theaterlehrerin

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