Innovative Chip-Designer

Mikroelektronik ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, denn Mikroelektronik steckt (fast) überall drin: im Smartphone, im PC und in vielen Alltagsdingen. Sie ist wesentlich für alle Zukunftsaufgaben – für Mobilität, für nachhaltige und effiziente Energieversorgung, für Medizin und Gesundheit, für das Smart Home, das Internet der Dinge und unzählige industrielle Anwendungen. Mikroelektronik ist innovativ und bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen – und damit viele spannende Jobs, auch in Zukunft.

Deshalb freut es uns sehr, dass 4 unserer Schüler, Luca Betz, Patrick Bär, Marcel Schöckel und Josias Neumüller, die Gelegenheit ergriffen haben und ihr Wissen, dass sie sich durch rege Beteiligung an an unserer Schule angebotenen Zusatzkursen wie Robotik, der Regionalen Begabtenförderung und dem MGF-Lab angeeignet haben, nun beim Wettbewerb "Invent a Chip" unter Beweis stellen konnten und auf Grund ihrer gezeigten Leistungen Anfang Mai zu einem viertägigen Workshop ans Institut für Mikroelektronische Systeme der Universität Hannover eingeladen wurden.

Grundlage für die Auswahl der 10 Gewinnerteams für den Workshop war die Bearbeitung eines Fragebogens zu den Themen "Das Gesetz von Moore", "Elektronik im Weltall", "Radio-Frequency-Identification (RFID)", "Sensornetzwerke im Internet-of-Things", "Größe von Zwischenspeichern gegen Datenverlust", "Hardwareanforderung für Virtual Reality", "Wheatstonesche Brücke", "AD Wandler", "Flussdiagramme" und im zweiten Teil zum großen Themenbereich "Chipdesign" Fragen zu den Themen "Realisierung von logischen Gattern auf FPGAs", "Signalverlauf einer digitalen Schaltung", "Hexadezimalzahlen", "Fest- und Fließkommazahlen in Binärdarstellung", "Endliche Zustandsautomaten", "Analyse eines Timingdiagramms", "Logikschaltungen" und zur "Hardwarebeschreibungssprache VHDL". Alles in Allem ein profunder Streifzug durch Themengebiete der Elektronik weit über Schulniveau!

Und diese Aufgabe haben unsere vier Gewinner mit viel Eigeninitiative und Recherchearbeit so gut gelöst, dass sie nun eines der zehn bundesdeutschen Gewinnerteams sind, die zum Workshop nach Hannover eingeladen wurden, um dort ihr Wissen durch intensive Betreuung von Profis weiter zu vertiefen. Mit diesem Wissen geht es dann an die Umsetzung ihrer Projektidee "Sitzsensor", einem Ermahner zum gesundheitsfördernden Sitzen, die die Jury im Vorfeld ebenfalls schon überzeugt hatte.

Wir sind stolz auf unsere Jung-Ingenieure und drücken für die Praxisphase alle (10)2 Daumen!