Wir begrüßen unsere neuen Kollegen und wünschen Ihnen eine spannende Zeit als Lehrer am MGF.

StRin Vera Doerfler

Ganz neu bin ich hier nicht … Als mir während des Referendariats am Platen-Gymnasium Ansbach das MGF als Einsatzschule zugeteilt wurde, wusste ich noch nicht, was mich erwartete. Über zwei Halbjahre durfte ich dann intensiv mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten, lernte Schule und Schulfamilie kennen und wurde herzlich in das Kollegium aufgenommen. So freute es mich natürlich sehr, dass ich ein halbes Jahr später – direkt nach dem zweiten Staatsexamen – die Möglichkeit bekam, mit einer Planstelle fest ans MGF zurückzukehren. Aufgewachsen in der Nähe von Bayreuth, besuchte ich den musischen Zweig am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium und war nicht nur mit meinem Hauptinstrument Fagott, sondern auch mit zahlreichen anderen Instrumenten, sowie in der SMV aktiv.
Nach dem Abitur ging es 2012 weiter nach München an die Hochschule für Musik und Theater. Dort absolvierte ich das Lehramtsstudium für Musik am Gymnasium mit dem Profilfach Viola. Parallel zum Studium sammelte ich Unterrichtserfahrung am Dante-Gymnasium und konnte neben dem Fachunterricht auch eine Big Band aufbauen.
Die Verbindung von traditioneller Musikkultur mit der Offenheit für experimentelle, neue und elektronische Instrumente und Klänge hat mich immer wieder fasziniert. Das möchte ich auch gerne an die Schülerinnen und Schüler weitergeben und freue mich schon auf die weitere Arbeit im Musikunterricht, den Ensembles und im Theater.

 

StR Christian Hagen

Ich bin in Kulmbach geboren und meine schulische Laufbahn hat mit dem Besuch der Grundschule Gößmannsreuth begonnen, die heute bereits nicht mehr existiert bzw. anderweitig genutzt wird. Lange nachdenken, an welches Gymnasium ich gehe, musste ich nicht – schnell war klar, dass es das MGF sein soll. Und so durfte ich hier im Jahr 2000 auch mein Abitur schreiben.
Nachdem ich meinen Wehrdienst abgeleistet hatte (damals gab es ja noch die Wehrpflicht), zog es mich zum Studieren nach Regensburg, einer Stadt, der ich mich bis heute sehr verbunden fühle. Der Wunsch, Lehrer zu werden, stand bereits relativ früh fest, und hier konnte ich mich in die Fächer Deutsch und Geografie vertiefen. Die Studienzeit war schön, dennoch habe ich mich gegen Ende des doch sehr theoretischen Lernens schon auf die praktische Arbeit an der Schule gefreut.
Zum zweijährigen Referendariat verschlug es mich in den Süden Bayerns nach Mühldorf/Inn an das Ruperti-Gymnasium. Direkt im Anschluss erhielt ich hier auch meine erste feste Stelle und blieb weitere fünf Jahre an dieser Schule, bis ich auf eigenen Wunsch nach Lichtenfels versetzt wurde. Damit blieben mir die langen Pendelfahrten an den Wochenenden in die Heimat erspart und ich zog kurze Zeit später wieder nach Kulmbach, wo ich jetzt mit meiner Frau und meinen beiden kleinen Kindern lebe. Obwohl ich mich fünf Jahre lang in Lichtenfels sehr wohl gefühlt habe, habe ich doch auf die Möglichkeit spekuliert, am MGF unterrichten zu können. Wirklich groß war die Hoffnung, dass dies klappt, nicht gerade. Dafür habe ich mich umso mehr gefreut, als ich über den positiven Versetzungsbescheid informiert worden bin. Und die schönen Erfahrungen, die ich hier bereits sammeln durfte, bestärken mich in dem Gefühl, dass es gut ist, wieder „daheim“ zu sein.

 

StR Michael Höbel

Als gebürtiger Allgäuer stellt die Arbeit und das Leben in Oberfranken jenseits der Familie für mich durchaus eine Herausforderung dar, jedoch wurde ich von der gesamten Schule freundlich aufgenommen und fühle mich bisher sehr wohl. Meine Kindheit und Jugend habe ich im Allgäu verbracht und habe 2010 mein Abitur am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren gemacht. In Augsburg habe ich dann die Fächer Deutsch und Sport studiert und im Frühjahr 2016 mein erstes Staatsexamen abgelegt. Um eine gewisse Absicherung in der schwierigen Stellensituation im Gymnasiallehramt zu haben, habe ich zusätzlich den Master of Arts in Germanistik absolviert, bevor ich dann im September 2017 mit dem Referendariat begonnen habe. Nach meinem Einsatzjahr im niederbayerischen Eggenfelden bin ich im Februar 2019 an meine Seminarschule in Augsburg zurückgekehrt und habe dort mein zweites Staatsexamen erfolgreich abgelegt. Seit diesem Schuljahr bin ich nun am MGF in Kulmbach und freue mich auf die weitere Zeit an dieser Schule.
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und treffe mich mit Freunden. Ich spiele Volleyball beim BSV Bayreuth, bin aber auch für nahezu alle anderen Sportarten zu motivieren. Im Sommer bin ich gerne draußen unterwegs, spiele Beachvolleyball oder gehe wandern in den Bergen. Sobald der erste Schnee gefallen ist, werden dann die Alpin- und Skatingski aus dem Keller geholt. Die Begeisterung für meine beiden Unterrichtsfächer versuche ich auch an meine Schüler weiterzugeben, damit diese mit Freude am Unterricht teilnehmen können.

 

StR Daniel Prell

„Endlich zurück in die Heimat!“ – so oder so ähnlich könnte man meine Versetzung von München nach Kulmbach beschreiben. Für diejenigen, die mich noch nicht kennen, ich heiße Daniel Prell, bin 30 Jahre alt, ich wohne in einem kleinen Dorf etwas nördlich von Kronach und bin seit 2015 verheiratet.
Zusätzlich zu meinen Unterrichtsfächern Mathematik und Physik studiere ich zurzeit an einem Tag pro Woche Informatik mit dem Ziel, ab dem übernächsten Schuljahr auch in diesem Fach unterrichten zu dürfen.
Unseren Schulleiter Herrn Pfadenhauer kennen meine Frau und ich noch aus dem Deutsch-Unterricht in der 5. Jahrgangsstufe am Kaspar-Zeuß-Gymnasium in Kronach. Nach dem Abitur im Jahr 2009 und neun Semestern Studium in Bayreuth begann ich meine „Lehrer-Karriere“ mit dem Referendariat an der Seminarschule in Bamberg und dem Zweigschuleinsatz in Naila. Dann kam die gute und gleichzeitig schlechte Nachricht: „Planstelle! In München!“Die folgenden drei Jahre waren zwar schulisch gesehen eine sehr schöne Zeit, aber eine Wochenendehe ist auf Dauer sehr kräftezehrend und frustrierend.Nicht nur deshalb freue ich mich jetzt so sehr, endlich in der oberfränkischen Heimat am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium unterrichten zu dürfen. „Unsere Goldstücke“ (Zitat einer Kollegin)- gemeint sind die Schülerinnen und Schüler am MGF – dazu engagierte Eltern sowie das tolle Kollegium mit allen Angestellten sorgen dafür, dass ich mich seit dem ersten Schultag in Kulmbach sehr wohl fühle und jeden Tag gerne zur Schule gehe.
Ich bin davon überzeugt, dass wir auch die aktuelle Krise als Schulgemeinschaft bewältigen können und wünsche uns allen viel Erfolg und Freude am MGF.

 

StR Alexander Zscherpel

Nicht nur für Fünftklässler stand im zurückliegenden Schuljahr ein Schulwechsel an, sondern auch für mich als Lehrkraft. Nachdem ich zuvor in Kronach und Selb von 2016 bis 2018 mein Referendariat verbracht habe, ging es im Schuljahr 2018/2019 für mich an die Gesamtschule in Treuchtlingen. Doch auch wenn die unterfränkische Gegend sehr schön ist und zum Beispiel mit dem Brombach- und Altmühlsee tolle Erholungs- und Freizeitangebote bereithält, und das Arbeiten in einer Schule, in der Mittel- und Realschule sowie Gymnasium unter einem Dach sind, bereichernd und interessant gewesen ist, bin ich als Wahl-Kronacher sehr froh, wieder in die Heimat versetzt worden zu sein und langfristig am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach unterrichten zu dürfen.
Ursprünglich bin ich in der Stadt Plauen im Vogtland geboren, damals dann zusammen mit meinen Eltern 1989 über die Prager Botschaft aus der DDR in die BRD „ausgereist“ und dann im sehr gemütlichen und beschaulichen Naila aufgewachsen und zur Schule gegangen. Im Anschluss daran habe ich ein soziales Jahr in Hof an der Saale im Therapeutisch-Pädagogischen-Zentrum absolviert, in dem ich mit behinderten Kindern und Jugendlichen gearbeitet habe, was sehr toll gewesen ist. Danach ging es für mich nach Bamberg und Budapest zum Studieren. Ich habe mich dabei für die drei Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde entschieden, die ich heute auch am MGF unterrichte. Nebenbei habe ich aber auch immer einmal in die Orientalistik hineingeschaut, denn das wäre mein Plan B gewesen, wenn ich nicht Lehrer geworden wäre.
Heute ist Kronach mein Lebensmittelpunkt. Die Stadt habe ich durch meinen großen Bruder, meine Partnerin und das Referendariat sehr zu schätzen gelernt, wie im Allgemeinen die ganze Region. Bin ich einmal nicht mit der Schule beschäftigt, dann gehe ich gerne in Kronach und im Umland mit dem Mountainbike auf Tour, Wandern oder Schwimmen. Ansonsten kann man mich oft im Garten antreffen, in dem ich versuche, Gemüse und Früchte gegen Schnecken und andere Gärtnerschrecks zu verteidigen oder mit Blumen das Erscheinungsbild des Gartens etwas aufzuhübschen. Ansonsten freue ich mich nach dem Sporteln oder Gärtnern im Liegestuhl oder auf dem Sofa über eine Tasse Kaffee oder alternativ über ein Kühlgetränk. Abgesehen davon gehe ich, wie wohl die meisten, gerne mit Freunden und Bekannten etwas unternehmen, verschmähe das ein oder andere gute Buch aber auch nicht sowie auch gute Serien und Filme und probiere des Weiteren ab und an einmal etwas aus, wie beispielsweise das Windsurfen. Natürlich gäbe es noch viel mehr zu sagen, aber wen das interessiert, der kann das gerne bei mir persönlich in Erfahrung bringen.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden hier in der schönen Stadt Kulmbach am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium angekommen zu sein, denn ich wurde sehr herzlich aufgenommen und finde das Klima in der Schulfamilie von allen Seiten sehr angenehm und freue mich auf viele Jahre des Unterrichtens hier.