V.l.n.r. Vorsitzender des MGF-Fördererverbandes Werner Friedlein, Landrat Klaus Peter Söllner, Stellvertretende Schulleiterin Studiendirektorin Christiane Proschka, Schulleiter Oberstudiendirektor Horst Pfadenhauer, MGF-Schulsprecher Manuel Küfner, FWO-Vorsitzender Dr. Heinz Köhler und Verbandsdirektor FWO Markus Rauh

Große Freude herrschte bei der Schülermitverwaltung am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums Kulmbach. Ein lang ersehnter Wunsch in Form eines neuen Trinkbrunnens in der Pausenhalle konnte durch die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) endlich erfüllt werden.

Für Schulleiter Horst Pfadenhauer war es eine besondere Ehre, dass es sich der Vorsitzende des Trinkwasserverbandes, Dr. Heinz Köhler, am vorletzten Tag seiner 51-jährigen Amtsführung nicht nehmen ließ, dieses Geschenk zusammen mit seinem Verbandsdirektor Markus Rauh im Beisein des MGF-Fördererverbandsvorsitzenden Werner Friedlein und Schulsprecher Manuel Küfner zu übergeben. Mit anwesend war auch Landrat Klaus Peter Söllner, der in seiner Doppelfunktion als Landkreischef und zuständig für den Sachaufwand am MGF gleichzeitig als Vorstandsmitglied in der FWO sich über den neuen Brunnen freute.

Der frühere Kronacher Landrat, Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordnete Dr. Köhler verwies in seiner kurzen Ansprache auf die gute Tradition seines Verbandes, Schulen mit wasserspendenden Brunnen auszustatten. Mittlerweile habe die FWO über 55 Trinkbrunnen in ihrem Einzugsgebiet gefördert.

Der Verbandsdirektor Markus Rauh betonte, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland zu wenig trinken. Für die angesprochene Studie seien auch Wasserspender in Schulen mit berücksichtigt worden. Dabei habe es sich gezeigt, dass die Kinder dadurch mehr Wasser und weniger zuckerhaltige Limonaden oder Säfte trinken. Diesen Ansatz möchte die FWO aktiv unterstützen.

Die Fernwasserversorgung Oberfranken hat ihren Sitz in Kronach. Hauptaufgabe der FWO ist es, als „zweites Standbein der regionalen Wasserversorger“ im Regierungsbezirk Oberfranken zur Verfügung zu stehen. Aus diesem Grund wurde in den Jahren 1968 bis 1972 die bis heute größte Trinkwassertalsperre Bayerns, die Ködeltalsperre, errichtet, aus deren Wasserreserven rund 80 Prozent der von der FWO abgegebenen Trinkwassermenge stammen.

OStD Horst Pfadenhauer