Im Rahmen des Musikunterrichtes organisierte die Fachschaft Musik eine Theaterfahrt nach Leipzig.
45 Schülerinnen und Schüler, sowie 7 Eltern besuchten am Freitag, 30. Januar 2026 eine Aufführung der Oper „Der Fliegende Holländer“ von Richard Wagner.
Mit dem Bus ging es bereits um 12.30 Uhr vom MGF los. Um 15.00 Uhr teilten sich die Schülerschar in zwei Gruppen. Gruppe 1 besuchte die Grabstätte von Johann Sebastian Bach in der Thomaskirche und erhielt anschließend eine sehr interessante Backstage Führung im Opernhaus vom Keller bis zum Dachboden. Das Einleuchten der Abendvorstellung, die Kulissenprobe und das Schließen des gewölbten „Eisernen Vorhanges“ des 1250 Plätze umfassenden Opernhauses drei Stunden vor der Aufführung live zu erleben war ein Erlebnis. Die Gruppe hatte sogar das Glück vom Cheftechniker der Oper das für die Leipziger Inszenierung legendäre Holländerschiff (aus 800 Teilen!) gezeigt zu bekommen. Es wird an der Nebenbühne geparkt und im II. Akt von zehn Bühnenarbeiter auf die Bühne über den Orchestergraben Richtung Zuschauerraum geschoben. Ein gigantischer Effekt, wie sich später erfahren ließ.
Gruppe 2 (die Schüler der Oberstufe) besuchten währenddessen selbständig in Gruppen das GRASSI Museum, welches die zweitgrößte Instrumentensammlung Europas birgt, oder die Dauerausstellung „Unsere Geschichte: Diktatur und Demokratie nach 1945“ im Haus des Zeitgeschichtlichen Forums.
Die Abendvorstellung wurde von sehr vielen jungen Leuten besucht, die aufmerksam der interessanten Inszenierung mit den hervorragenden Gesangssolisten und Chören, begleitet von den Musikern des Gewandhausorchesters, folgten. Auch wenn Senta sich am Ende für den Freitod als Erlösung des im 7 Jahres Zyklus umherfahrenden Fliegenden Holländers entschied, überwog am Ende der Aufführung der donnernde Applaus für die Leistung aller (über 200 Mitwirkende auf, hinter oder vor der Bühne!).
Die Fahrt nach Haus dauerte dann keine 7 Jahre, sondern „nur“ zweieinhalb Stunden.
Hubertus Baumann










