Informatik2020-09-03T09:34:59+02:00

Informatik

Durch die schnelle Entwicklung der Informationstechnologie und die weltweite Vernetzung steht heute jedem der Zugang zu einer gewaltigen Menge von Daten offen. Gleichzeitig kommen überall im beruflichen und privaten Leben, in Wissenschaft und Wirtschaft komplexe Systeme zur Informationsverarbeitung zum Einsatz. Ihre Leistungsfähigkeit und der Ausbau ihrer Möglichkeiten bestimmen oft die Weiterentwicklung in Wirtschaft, Technik und modernen Wissenschaften.

Die wesentliche Aufgabe des Informatikunterrichts am Gymnasium ist es daher, den Schülern ein systematisches, zeitbeständiges und über bloße Bedienerfertigkeiten hinausgehendes Basiswissen über die Funktionsweise, die innere Struktur sowie die Möglichkeiten und Grenzen informationstechnischer Systeme zu vermitteln. Dadurch wird ihnen deren sinnvolle, kompetente und verantwortungsbewusste Nutzung und Beurteilung ermöglicht. Als zukünftige Entscheidungsträger müssen die Gymnasiasten mit den Denkweisen vertraut gemacht werden, die den Informations- und Kommunikationstechniken zugrundeliegen, um deren prinzipielle Chancen und Risiken richtig einschätzen zu können.

WETTBEWERBE

Informatik-Biber

Jedes Jahr im November findet in der Biber-Woche der Wettbewerb statt.

Dieser wird in vier Altersstufen durchgeführt: biber.gif

Klasse 5 und 6
Klasse 7 und 8
Klasse 9 und 10
Klasse 11 bis 13

Die jeweilige Lehrkraft meldet sich und ihre Klassen an. In der Biber-Woche wird der Wettbewerb im Rahmen des Informatikunterrichts durchgeführt. Die Schüler haben 40 Minuten Zeit für 18 Aufgaben. Von den 18 Aufgaben jeder Altersstufe sind 6 leicht, 6 mittelschwer und 6 schwer.

Die spannenden und interessanten Aufgaben erfordern kein spezielles Informatik-Wissen, sondern nur Köpfchen.

Die Schüler erhalten alle eine Urkunde und die besten Teilnehmer Sachpreise.

Bundeswettbewerb Informatik

bwinf.gifDer Wettbewerb beginnt und endet im September, dauert etwa ein Jahr und besteht aus drei Runden. In der ersten und zweiten Runde sind fünf bzw. drei Aufgaben zu Hause zu bearbeiten. Dabei können die Aufgaben der ersten Runde ohne größere Informatikkenntnisse gelöst werden. Die Aufgaben der zweiten Runde sind schon deutlich schwieriger.

In der ersten Runde ist Gruppenarbeit zugelassen und erwünscht. An der zweiten Runde dürfen jene teilnehmen, die allein oder zusammen mit anderen wenigstens drei Aufgaben weitgehend richtig gelöst haben. In der zweiten Runde ist dann selbstständige Einzelarbeit gefordert. Die Bewertung erfolgt durch eine relative Platzierung der Arbeiten.

Die ca. dreißig bundesweit Besten werden zur dritten Runde, einem Kolloquium, eingeladen. Darin führt jeder ein Gespräch mit je einem Informatiker aus Schule und Hochschule und analysiert und bearbeitet im Team zwei Informatik-Probleme.

In jeder Runde werden Urkunden verliehen.

In der dritten Runde werden 5-7 Bundessieger und 5-7 Preisträger ermittelt. Die Bundessieger werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zusätzlich werden Geld- und Sachpreise vergeben.

LEHRBÜCHER UND MATERIALIEN

Eingeführte Lehrbücher Informatik Unterstufe:
Jahrgangsstufe 6/7: Ikarus . Natur und Technik . Schwerpunkt: Informatik 6/7, Oldenbourg

Eingeführte Lehrbücher Informatik Mittelstufe (NTG):
Jahrgangsstufe 9: Informatik 2, Klett
Jahrgangsstufe 10: Informatik II, Oldenbourg

Eingeführte Lehrbücher Informatik Oberstufe:
Jahrgangsstufe 11: Informatik Oberstufe 1, Oldenbourg
Jahrgangsstufe 12: Informatik Oberstufe 2, Oldenbourg

NOTENGEBUNG

Notengebung in der Unterstufe:
Im Fach „Natur und Technik“ besteht die Jahresnote nur aus kleinen Leistungsnachweisen (Stegreifaufgaben, Projekte, Referate, Rechenschaftsablagen und Unterrichtsbeiträge).
Aus den Leistungsnachweisen in Informatik einerseits und den Leistungsnachweisen in Biologie (6. Jahrgangsstufe) bzw.  in Physik (7. Jahrgangsstufe)  andererseits wird jeweils eine Durchschnittsnote gebildet. Die Jahresnote wird aus den beiden Durchschnittsnoten im Verhältnis 1:2 (entsprechend der Stundenanzahl) berechnet.
Notengebung in der Mittelstufe:
In der 9. und 10. Jahrgangsstufe bildet sich die Jahresnote nur aus kleinen Leistungsnachweisen:
  • 1-2 Tests pro Halbjahr
  • evtl. zusätzlich 1-2 Stegreifaufgaben pro Halbjahr
  • 1-2 Projektnoten (am Ende des 2. Halbjahrs)
  • 1-2 mündliche Leistungsnachweise (Unterrichtsbeiträge, Referate, Rechenschaftsablagen) pro Halbjahr
Unterschied: Stegreifaufgabe Test
Ankündigung: wird nicht angekündigt spätestens 1 Woche vorher
Bearbeitungszeit: maximal 20 Minuten maximal 30 Minuten
Unterrichtsstoff: höchstens 2 unmittelbar
vorangehende Stunden
+ Grundwissen
höchstens 10 unmittelbar
vorangehende Stunden
+ Grundwissen
Die Jahresnote erhält man durch Addieren der Einzelnoten und anschließendem Teilen durch die Anzahl der Noten.
Notengebung in der Oberstufe:
Im Informatik-Kurs wird das Leistungsergebnis jedes Ausbildungsabschnitts aus der jeweils einzigen Schulaufgabe und dem Durchschnitt der kleinen Leistungsnachweise im Verhältnis 1:1 gebildet.

MITGLIEDER DER FACHSCHAFT

NameFunktion
StRefin Tanja Blum
StR Daniel Sandler
OStR Heiko Beyerlein

AKTUELLES AUS DER FACHSCHAFT

303, 2020

JIA-Schüler bei Firma Wiegel

3. März 2020|

Am dritten März hat uns die Firma Wiegel Gebäudetechnik in der Ruckdeschelstraße zu einem Workshop eingeladen. Es gab drei verschiedene Stationen zu entdecken.