Das Schülerforschungszentrum Oberfranken, mit dem wir seit einiger Zeit intensiv zusammenarbeiten, bietet im Verlauf des Schuljahres zusammen mit seinen Partnern aus Industrie und Wissenschaft viele interessante Veranstaltungen aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an (weitere Informationen und das aktuelle Programm gibt es unter diesem link).

Ein Schüler unserer Schule, Julian Neubrand aus der 9. Jahrgangsstufe hat vor Kurzem eine Tagesveranstaltung des SFZ an der Universität Bayreuth besucht und schildert im Folgenden seine Eindrücke.

Am Dienstag, den 10.10.2017, fand an der Universität Bayreuth ein Workshop zur Programmierung von Mikrocontrollern im Rahmen des Schülerforschungszentrums Oberfranken statt.

Wir trafen uns um 10.00 Uhr im Gebäude für Angewandte Informatik. Dort erhielten wir nach einer kurzen Begrüßung eine Einführung zum Thema Mikrocontroller. Danach ging es auch schon los: Jeder bekam seinen eigenen Arduino und ein Skript mit Aufgaben. Nun konnte jeder Teilnehmer selbstständig die Aufgaben bearbeiten und bei Fragen standen Herr Ehmann, Herr Selbmann und Herr Quercino zur Verfügung. Also steckten wir Kabel und eine Lampe in das Steckbrett und programmierten den Arduino so, dass die Lampe blinkte. Als nächstes erweiterten wir die Schaltung um 2 Lampen und programmierten eine Ampelschaltung, die dann noch einen "Fußgängerknopf" bekam. Anschließend ging es mit einem Temperaturmesser, einem Temperatur-Plotter und einem Reaktionsspiel weiter.

Nach einer Mittagspause mit Essen in der Mensa der Universität arbeiteten wir weiter. Jetzt durfte jeder, der wollte, mit dem Arduino-gesteuerten Roboter mBot der Firma MakeBlock weitermachen. Diesen ließen wir erst einfach vor- und rückwärts fahren und abschließend eine Drehung machen. Dann lernten wir die Sensoren (Lichtsensor und Ultraschallsensor) kennen, mit denen wir den Roboter einer schwarzen Linie folgen ließen und ihn auch so programmieren konnten, dass er nicht gegen Hindernisse fährt. Danach erstellten wir eine Tastatursteuerung für den mBot uns führten einen Wettkampf wie in der britischen Sendung "Robot War" durch.

Programmiert wurden der Arduino und der mBot mit einer graphischen Programmieroberfläche namens mBlock, die auf Scratch basiert.

Gefühlt viel zu früh war es dann schon 15.00 Uhr und der Workshop endete. Der Tag war sehr interessant, ich habe einiges gelernt und werde mir jetzt auch einen Arduino anschaffen.

Julian Neubrand